Kein Wochenrückblick, die Erste

Ich überlege mir schon länger, jeden Sonntag eine Art Wochenrückblick zu schreiben. Aber dann wurde mir klar, dass ich meistens nur schreiben könnte:
„Das war 1 stressige Week so vong Arbeit her, jeez!“
Deswegen habe ich mir gedacht: Okay, bis ich irgendwann in den Dunstkreis von F-Promis aufgestiegen bin und meinen ersten Baumarkt eröffnet habe, gibt’s jeden Sonntag eine Art Chronik. Und damit fange ich gleich mal an. 🙂
 
Heute möchte ich euch erzählen, wie ich damals zum Schreiben gekommen bin, denn das ist mittlerweile schon über dreizehn Jahre her. Im April 2005 habe ich meinen ersten „Roman“ angefangen, eine klischeeverseuchte Fantasy-Schmonzette namens „Vermächtnis“, selbstverständlich inklusive auserwähltem Protagonisten, dumm-dämlichen Sidekick, Standardromanze, Verschwörung, Verrat und Deus ex machina. Oder auf Gutdeutsch: Unlesbar.
 
Damals habe ich mit dem Schreiben angefangen, weil ich… naja, Lust drauf hatte. Über Veröffentlichung oder gar berufliche Laufbahn habe ich im Traum nicht nachgedacht. Der Wunsch danach kam auch mehr oder weniger über Nacht. Ich war nicht unbedingt besonders lesefreudig, um es mal so auszudrücken. Klar, ich habe schon gelesen, abends vorm Zubettgehen, aber vielleicht ein Buch im Monat. Höchstens. Warum ich da ausgerechnet dazu gekommen bin, selber zu schreiben, weiß ich bis heute nicht.
Meine Eltern waren jedenfalls ganz froh, dass ich mit meiner Freizeit noch was anderes gemacht habe, als nonstop World of Warcraft zu zocken. 😀
 
Joa, das war“s eigentlich auch schon. Der Roman wurde erschreckend schnell fertig, trotz Hardcore-Zocken (Wir reden hier von gut acht Stunden und mehr pro Tag) und Schule, nämlich im Januar 2006, und hatte sage und schreibe 189 Din a4-Seiten. Also wirklich ganz ordentlich. Ich habe ihn noch immer auf meinem Rechner, aber ich fürchte, dass ich mir – sollte ich ihn jemals überarbeiten – die Augen ausstechen muss.
 
Nächste Woche geht es dann weiter mit den unglaublichen Abenteuern des Schreibens. Oder um es mit Mr. Peanutbutter auszudrücken: Freiberufliche Schriftsteller und Autoren – Was schreiben sie? – Schreiben sie überhaupt was? – Finden wir es heraus!

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