[Buchvorstellung – Nr. 3]

project no_face
Genre: Dystopie

Wie „Maschinenengel“ ist auch „project no_face“ ein eigenständig lesbares Buch aus dem „Tumor“-Universum.

Begleitet Serena McCallen auf ihrem Weg durch eine sterbende Welt. Die Menschheit versucht verzweifelt, Kolonien in der ewigen Wüste der Erde zu errichten und der Gluthitze des toten Planeten zu trotzen. Die wenigen Menschen, die es noch gibt, leben größtenteils in einer namenlosen Stadt. Freiheit gibt es nicht mehr, dafür PHRPs – persönliche Menschenrechtsportfolios. Was ein Mensch darf, ist einzig und allein von dem Paket abhängig, das er sich leisten kann.

Um der trostlosen Enge des Alltags zu entkommen, geben sich die Menschen kompromisslosem Hedonismus hin. Drogen, künstliche Augmentationen und genverändernde Modifikationen sind an der Tagesordnung. Alles nur, um einen Kick zu finden. Auch Serena gibt sich diesem Leben hin – bis sie eines Tages auf die KI project no_face trifft und mit ihr in der ewigen Wüste Dinge erlebt, die sie an allem zweifeln lassen, was sie zu kennen glaubt.

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