Weltenbrand Rezi!

Heyho zusammen!

Schaut mal, was ich für euch habe: Die vielleicht letzte Rezension des Jahres. Diesmal von Seitenweise zu ‚Tumor: Weltenbrand‘. Es freut mich immer wie ein Schnitzel, wenn Blogger, die keine Rezi-Exemplare (mehr) nehmen, von sich aus meine Bücher kaufen und dann so begeistert sind. Vielen Dank! 🤩

„Der Schreibstil nimmt gefangen und vereinnahmt den Leser komplett. Selten habe ich mich so in ein Buch fallen lassen können. Dominik Meier schafft es immer wieder, mir seine Geschichte und seine Charaktere in Herz und Hirn einzubrennen. Einfach phantastisch.“

Jahresrückblick

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen!
Ich möchte heute mal einen kleinen Jahresrückblick schreiben. Es sind jetzt schon mehr als zwei Jahre, dass ich als Autor arbeite, und auch wenn viele harte Tage und Wochen dabei waren, wollte ich doch keine Sekunde davon missen. Nicht nur, weil ich unglaubliche Freude an dem habe, was ich tue, sondern auch, weil ich viele tolle Menschen getroffen habe. Leser, Blogger und Kollegen.
Ich hatte dieses Jahr mein bisher bestes, aber auch mein anstrengendstes Jahr. Ich habe gelernt, dass ich von meinem Schreiben nicht nur leben kann, sondern dass das auch gut geht. Gleichzeitig habe ich aber auch verstanden, dass ich dafür einiges ändern muss, damit es in Zukunft so gut weitergeht. Wie ihr wisst, warf dieses Jahr schreibtechnisch etwas mau. Im zweiten Halbjahr gab’s aufgrund von gesundheitlichen Problemen nur Requiem als Veröffentlichung und das hat mich ziemlich heftig zurückgeworfen. Algorithmen und so. Wen’s interessiert, kann mal danach googeln. Es ist ein Krampf.
Im kommenden Jahr werde ich deswegen mit meiner neuen Anomalie-Reihe durchstarten. Genretechnisch geht’s dabei back to the roots: Wer Tumor mag, wird Anomalie ebenfalls mögen. Eine knallharte, unverfälschte Dystopie. Aktuell sind drei Bände geplant, aber es kann gut sein, dass es mehr werden – ich habe gestern ja schon geschrieben, dass es eskaliert. Die Welt und die Charaktere geben unfassbar viel her und ich will nicht den Fehler von Tumor wiederholen und alles zu schnell zum Abschluss bringen.
Gleichzeitig möchte ich Insomnia zu Ende bringen. Die Reihe verkauft sich zwar nicht ganz so gut, wie ich gerne hätte, aber die Bücher sind mir ein totales Herzensprojekt, das ich unter keinen Umständen aufgeben möchte. Alva und ihre Geschichte bedeuten mir unglaublich viel.
Ansonsten noch etwas, nach dem ich immer wieder gefragt werde: Was sind eigentlich meine Langzeitziele als Autor? Klar, zu allererst natürlich, dass ich weitermachen kann und es weiter gut läuft. Natürlich könnte ich auch jetzt irgendwas à la Verfilmung, Videospiel, Verlag oder so anführen, aber ehrlich gesagt wäre mir das alles relativ egal. Mein absolutes Langzeitziel – wobei Idealzustand besser passt – wäre, dass es so gut läuft, dass ich meine Bücher für 0,99€ anbieten kann. Oder am besten ganz umsonst. Autor zu sein, ist aktuell mein Beruf, aber als Geschichtenerzähler geht es mir darum, die Geschichten möglichst vielen Menschen nahezubringen. Würde ich im Lotto gewinnen, würde ich vermutlich sogar meine Bücher an jeder Bushaltestelle auslegen. 😀
Naja – genug geredet! Ich will euch schließlich auch nicht langweilen. Zum Schluss möchte ich euch einfach nur danke sagen.Danke an all alle, die meine Bücher kaufen und lesen,an alle Leser, die Rezensionen schreiben und mir sagen, dass sie meine Geschichten mögen,an alle Blogger, die mich unterstützen,an alle Autorenkollegen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen!
Habt noch ein schönes Restjahr und hoffen wir, dass nächstes Jahr alles besser wird! 🙂

Blogger gesucht!

❗Blogger gesucht❗

Heyho zusammen! Heute mal einen meiner seltenen Beiträge am Sonntag. Ich suche aktuell noch Blogger, die Interesse an meinem kommenden Roman ‚Anomalie‘ haben.

Leider haben in den letzten Wochen ein paar meiner Stammblogger aufgehört, sodass ein paar Plätze freigeworden sind.

Ich halte so eine Zusammenarbeit immer sehr entspannt und bin auch für Blogs offen, mit denen ich noch nicht das Vergnügen hatte. Wenn ihr also Zeit und Interesse habt oder einen Blogger kennt, dürft ihr euch gerne melden. 🙂

Anomalie Kapitel 1

Heute Mittag ein ganz besonderes Goodie für euch: Den Anfang von ‚Anomalie‘! Viel Spaß!

Kapitel 1: Funkenschlag

Mit etwas Glück würde ich die nächsten fünf Minuten überleben. Winzige Staubpartikel schwebten beinahe schwerelos durch die unbewegte Luft, umfasst und behütet von der Dunkelheit. Doch wenn sie den Schutz der Finsternis verließen und in das gleißende Sonnenlicht eindrangen, vergingen sie innerhalb eines Wimpernschlags in einer winzigen Flamme. Verheerte und verbrannte Zeugen einer untergegangenen Welt. Genau wie wir und alles um uns herum.Respektvoll und beinahe ehrfürchtig sah ich auf die mächtige Röhre, die sich nur wenige Meter vor mir wie eine riesige Nadel durch das Gebäude bohrte und Staub und Sonnenlicht gleichermaßen trotzte. Selbst aus der Entfernung und durch den Schutz meines Anzugs hindurch konnte ich die unvorstellbare Hitze spüren, die in ihrem Inneren herrschte; jene entfesselte Naturgewalt, die unsere Vorfahren hier in die Herrschaft der Maschinen gebannt hatten.Ich spürte, wie ein schwaches Lächeln über meine Lippen huschte; ein Lächeln, von dem nur ich wusste, dass es existierte. Glück war nicht unbedingt etwas, das ich zu meinen Charaktereigenschaften zählte, doch das spielte keine Rolle. Nicht, wenn die Verlockung der Beute so groß war wie jetzt. Ein Glücksspiel, ein Wurf mit dem Würfel. Das war mir völlig klar. Doch ich konnte nicht widerstehen.„Du weißt, dass das Selbstmord ist?“, rauschte es durch das Funkgerät meines Helms. Eine besorgte Stimme, fern nur und leise, obwohl sie direkt neben mir stand. Doch statisches Rauschen und Interferenzen erstickten jeden noch so lauten Ton im Wirbelsturm des technisierten Vergessens.Ich nickte stumm, bevor ich langsam eine Hand hob und das Funkgerät mit einem kurzen Griff an meinen Helm deaktivierte. Ich brauchte keine Ablenkung. Nicht hier und nicht jetzt. Nicht, wenn das Risiko so groß war. Nicht, wenn selbst ein einziger falscher Atemzug meinen Tod bedeuten konnte.Ein letztes Mal atmete ich noch tief durch, bevor ich einen Schritt nach vorne machte, die Röhre entriegelte und mich dem tosenden Plasma stellte, das in ihrem Inneren tobte. Die Hitze war intensiv. Viel zu intensiv. Wie ein Raubtier fraß sie sich durch die schützenden Schichten meines Anzugs und brannte auf meiner Haut wie flüssiges Feuer. Ein entfesselter Stern. Keine Ahnung, wie lange ich sie ertragen konnte. Doch es musste sein. Noch ein Schritt. Ich spürte den Boden unter meinen Füßen nicht mehr. Das Plasma umgab mich wie ein Ozean aus Gluthitze. Längst konnte ich nichts mehr sehen. Nichts bis auf das weißglühende Schutzvisier meines Helms, das eigentlich die Macht der Energie von mir fernhalten sollte.Ich biss mir auf die Lippe, ignorierte den Schmerz meiner verbrennenden Haut und hob meine Hände. Ich musste tasten, wenn ich überhaupt eine Chance haben wollte, das zu finden, weswegen ich hier war. Doch die Wucht, mit der das Plasma an mir vorbeischoss, riss meine Arme weg wie die Strömung einer Sturzflut. Verdammt. Es kostete mich alle Kraft, ihm zu widerstehen, doch ich wusste, dass ich mich von so etwas nicht aufhalten lassen durfte, wenn ich nicht sterben wollte. Ich war schon zu weit gekommen, um aufzugeben. Ich…Da! Es war kaum mehr als ein verschwindend schwacher Widerstand, auf den meine Finger trafen, doch er genügte vollkommen, damit ich wusste, dass ich es gefunden hatte. Sofort griff ich zu, zog das kleine Etwas an mich heran und machte einen Schritt zurück. Noch immer konnte ich keinen Boden unter meinen Füßen spüren, doch ich wusste, dass er da war und mich tragen würde, solange ich nur die Beherrschung behielt. Wenn ich die Nerven verlor, war es aus, das wusste ich.Noch ein Schritt. Plötzlich platzte ein Kabel in meinem Helm und schlug mir zischend ins Gesicht, doch ich rührte mich nicht von der Stelle und ertrug die Schläge stoisch. Ruhig. Ich musste ruhig bleiben. Längst blinkten alle Systeme meines Anzugs rot und die heulenden Alarmtöne erstarben sogar schon einer nach dem anderen, als selbst die letzten funktionstüchtigen Aggregate ausfielen. Es war nur noch eine Frage von Sekunden, bis die Servos versagten und ich bewegungsunfähig wurde. Falls mich denn das Plasma nicht davor erledigte. Ich holte tief Luft. Ein letzter Atemzug, bevor mein Luftvorrat aufgebraucht war. Wenn ich jetzt nochmal atmete, würde die Hitze meine Lunge verbrennen. Doch ich wusste, dass ich es jeden Augenblick geschafft haben musste. Noch ein Schritt. Langsam. Bewusst. Konzentriert. Kein Fehler auf die letzten Zentimeter. Kein Zögern, keine Angst, aber auch kein Übermut. Es konnte nicht mehr weit sein. Es…Plötzlich eine Hand auf meiner Schulter. Sie packte mich und zog mich mit einer solchen Wucht zurück, dass ich sofort das Gleichgewicht verlor und beinahe sogar das Gerät fallengelassen hätte, wegen dem ich überhaupt erst die Plasmaröhre betreten hatte. Auf der Stelle stürzte ich zu Boden und schlug ungebremst auf, doch noch bevor ich mich auch nur rühren konnte, wurde das Schutzvisier meines Helms mit einem Tritt geöffnet und ein weiterer Tritt gegen meinen Helm reaktivierte mein Funkgerät – oder das, was davon noch übrig war.„Bist du vollkommen bescheuert?“ Kitsune trat über mich, während sich hinter ihr die Tür zur Plasmaröhre schloss und das Glutfeuer der Elemente einmal mehr einsperrte. Selbst durch den winzigen Sichtschlitz ihres Helms konnte ich sehen, wie wütend sie mich anstarrte. „Warum zum Teufel hörst du nicht auf mich?“„Du hast mir nicht gesagt, dass ich es nicht tun soll“, erwiderte ich ruhig, atmete tief durch und setzte mich so gut wie möglich auf. Von meinem Anzug war nicht mehr viel übrig, wenn man mal von dem rauchenden Haufen Schrott absah, in dem ich mehr schlecht als recht feststeckte. Die äußere Hülle war komplett verbrannt und sogar das Trägerskelett glühte vor Hitze. Wenigstens schien die Notkühlung noch zu funktionieren. Andernfalls wäre ich vermutlich kaum noch am Leben. „Du hast nur gesagt, dass es Selbstmord ist.“„Verdammt, Raven, spar dir den Scheiß!“ Sie kniete sich neben mich und nahm mir den Katalysator aus den Händen, für den ich gerade mein Leben riskiert hatte. Einen Moment lang starrte sie ihn schweigend an, bevor sie spöttisch schnaubte und ihn achtlos auf meinen Schoß fallen ließ. „Hat sich ja gelohnt. Defekt.“

Update

Einen grandiosen guten Abend zusammen!Sorry, dass es hier zur Zeit ein wenig ruhiger ist. Dadurch, dass unsere Kleine aktuell permanent zuhause ist (Danke, Corona, du A*sch!) und ich trotzdem mein normales Arbeitspensum einigermaßen schaffen will, bleibt wenig Zeit für den Rest. 😅

Aber um euch mal auf den neuesten Stand zu bringen:

– Die Überarbeitung und Korrektur von Anomalie sind fertig. Das Buch hat damit quasi „Goldstatus“, wie man in der Spieleentwicklung sagen würde.

– Die Überarbeitung von Insomnia 4 habe ich gestern begonnen. Ganz bis Weihnachten wird es wohl nicht klappen, aber dieses Jahr sollte es ebenfalls fertig werden. 😉

Requiem Rezi!

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen! Ich starte mal in diesen Montag, indem ich euch die Rezension von The Librarian and her Books zu ‚Requiem: Auf die Vergangenheit‘ präsentiere. Vielen Dank fürs Lesen und die tolle Rezi!

Fazit spoile ich wie immer mal ganz dreist 😁

„Der erste Band dieser Trilogie ist eine Mischung aus Zeitreise-, Science-Fiction- und Fantasy-Elementen. Das Buch bietet Spannung und einen starken Plot im Hintergrund. Die Ereignisse geschehen Schlag auf Schlag und beinhalten viele Wendungen. Zeitreisen sind das zentrale Element mit samt einem uralten Kampf und geben der Geschichte einiges an Komplexität. Leider habe ich irgendwann den Überblick verloren und verstehe noch immer nicht alles. Trotzdem habe ich das Lesen genossen, weil mich der starke Verlauf und die tollen Ideen begeistert haben. Nach dem letzten Kapitel bin ich total gespannt, was wirklich hinter allem steckt und erhoffe mir im nächsten Band alles zu verstehen. Denn weiterlesen möchte ich unbedingt.“

❗️Coverrelease❗️

‚Anomalie: Helios fällt‘

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In den Ruinen der verbrannten Erde lauert nur der Tod. Gnadenlose Hitze und grausame Anomalien machen jeden Schritt und jeden Atemzug zu einem Kampf ums nackte Überleben. Sechzehn Jahre sind vergangen, seit ein gescheitertes Experiment die Erdrotation zum Erliegen gebracht hat. Doch in den Trümmern der alten Welt liegen noch immer unermessliche Schätze begraben; Schätze, die für das Fortbestehen der Menschheit unersetzlich sind. Es ist Ravens Aufgabe, sie zu bergen. Als Tech-Jäger stellt er sich dem Ödland und den letzten Geheimnissen der Vergangenheit. Doch als die Ruinen eines Tages das Wissen um eine fast vergessene Legende preisgeben, ändert sich alles.

Anomalie: Helios fällt

🤩Da ist das Ding!🤩

Mein neuester Roman ‚Anomalie: Helios fällt‘ ist fertig!Das gute Buch wollte zwar längenmäßig in Richtung ‚Tumor‘, hat es dann aber doch nicht ganz geschafft. 🤣

Der Roman ist tatsächlich an nur 25 Arbeitstagen entstanden, womit ich einen Durchschnitt von knapp über 5000 Wörtern am Tag habe. Das ist der absolute Wahnsinn und ehrlich gesagt kann ich es selbst kaum glauben, aber ich hatte schon lange kein Buch mehr, das dermaßen gut lief. Ich freue mich schon riesig darauf, euch bald das Cover zeigen zu können!

In eigener Sache

Hey zusammen.

Eigentlich wollte ich heute im Blog über etwas anderes sprechen, aber leider gab es in den letzten Wochen und Monaten (und leider auch heute) ein paar Dinge, die mir zu denken geben. Und dazu möchte ich an der Stelle gerne ein paar Worte sagen.

Mein „Traumtag“ sieht eigentlich so aus, dass ich euch hier ein paar witzige oder interessante Beiträge präsentieren kann, während ich selbst an meinen Büchern arbeite. Von Drama und dergleichen halte ich nichts. Aber ich habe auch das Ziel, euch offen von meinem Alltag als Autor zu berichten, und dazu gehören manchmal auch seltsame, dumme und anderweitig negative Sachen.

Ich sage es gleich vorweg: Ich habe keine Ahnung, ob sich irgendjemand immer wieder einen Spaß daraus macht, mich zu trollen und zu nerven, oder ob es wirklich Leute gibt, die es darauf anlegen, Mist über mich und meine Bücher zu verbreiten. Wie ihr wisst, gibt es dieses Problem ja schon länger. Die meiste Zeit lief das zum Glück privat über Mailkontakte, aber es verlagert sich zunehmend in die Öffentlichkeit und hat damit zumindest das Potential, mir und meiner Arbeit zu schaden.

Ich weiß nicht, was das soll oder welches Ziel dahintersteckt. Persönlich kann ich es mir nicht erklären, da meine eigenen Kontakte zu Bloggern und Kollegen in der Regel sehr gut sind. Letzten Endes hoffe ich natürlich, dass sich die Sache irgendwann von selbst erledigt, aber ich kann es nicht absehen. Und ja, natürlich habe ich Angst, dass es früher oder später spürbare Konsequenzen für mich gibt.

Ich bin in knapp zwei Jahren mit meinen Büchern von „Schauen wir mal, ob es klappt“ zu „Ich kann davon leben“ gekommen. Das ist super schnell und auch mehr, als manch andere Autoren schaffen. Der Buchmarkt ist hart umkämpft und leider auch oft unfair. Manchmal frage ich mich, ob ich irgendjemandem die Nische geklaut habe oder man mich als Konkurrenz sieht, aber letzten Endes weiß ich es nicht.

Es gibt hier kein Fazit oder sonst etwas Abschließendes. Die Situation zehrt an meinen Nerven, das muss ich zugeben. Nicht immer akut, dafür aber latent. Wenn es aus welchem Grund auch immer böses Blut geben sollte, wäre ich froh, wenn man den Austausch mit mir sucht, damit das geklärt werden kann. Doch abgesehen davon kann ich nur hoffen, dass sich diese Sache bald erledigt oder zumindest verläuft.