Ideen über Ideen

Zur Zeit träume ich immer mal wieder davon, wie es wohl wäre, aus ‚Tumor‘ bzw. dem Tumor-Universum ein Videospiel zu machen.
Allein das Institut als Setting würde so viel hergeben. Oder um mal ein paar Schlagwörter in den Raum zu werfen: Open World, Horror, FPS, Survival mit einem Belohnungs/Fortschrittssystem, bei dem der Spieler mit mehr Beute bessere Ausrüstung erwirbt, um tiefer ins Institut vorzustoßen. Das entweder Solo, Koop oder FFA.
Ich weiß, dass ich allein diese Idee niemals verwirklichen könnte, aber ab und zu denke ich doch darüber nach, ob es nicht doch irgendwie ginge. Über Kickstarter ließe sich eine solche Idee vielleicht tatsächlich realisieren, aber zum einen ist das eine riesige Sache und zum anderen kann so unfassbar viel schiefgehen.
Ach Mann. 🤣 Hätten mir einige Leser nicht den Floh von Spiel oder Film ins Ohr gesetzt…

Bloggi-Blög!

Heyho zusammen! Heute ist mal wieder Freitag und damit gibt’s auch wieder einen Blogbeitrag von mir. Diesmal geht es darum, wie ich Figuren benenne. Ein super spannendes Thema! 😉
Ich tue mich in vielen Romanen mit den Namen schwer, die die Protagonisten und ihre Begleiter haben. Manchmal kenne ich selbst Leute, die so heißen, was es mir schwer macht, in das Buch einzutauchen, manchmal finde ich sie unnötig kompliziert und manchmal auch schlicht unpassend.
Mal ein Beispiel: Stellt euch vor, ihr lest einen richtig geilen Fantasy-Roman. Schwerter, Drachen, richtig spannend, das ganze Programm. Ihr würdet am liebsten eintauchen in die Welt. Und plötzlich trifft der Protagonist auf eine Elfe namens Shi’táèl tia-Danubììelle isha ta Nòvâ. Die beiden ziehen weiter, gabeln in der nächsten Taverne noch den Raubritter Horst auf und ziehen dann los, um den bösen General Rüdiger zu erledigen. Nix gegen die Namen, aber ihr wisst, was ich meine.
Trotzdem ist es nicht so einfach. Der Name eines Charakters sagt viel über seinen… naja, Charakter aus und gibt auch dem Leser im besten Fall gleich das Bild mit auf den Weg, das er die gesamte Geschichte über von ihm haben soll. Ihr wisst, ich halte es gerne einfach. Die meisten meiner Charaktere haben entweder nur einen Vor- oder nur einen Nachnamen. Am besten gleich nur einen Rufnamen. Es ist selten, dass ich da mehr Infos rausrücke.
Zum einen bin ich kein Fan davon, den Charakter zu sehr auszuarbeiten und ihn damit in ein zu enges Korsett zu stecken, und zum anderen habt ihr als Leser so auch mehr Freiheit, euch selbst ein Bild vom Charakter zu machen und euch im besten Fall mit ihm zu identifizieren.
Ich glaube, das beste Beispiel hierfür ist Maske aus Tumor. Er hat keinen Namen – und nein, ich habe ihm auch nie einen gegeben. Er ist nur Maske. Der Ich-Erzähler, der sich hinter einer Maske versteckt. Ihr seht durch seine Augen und müsst euch nicht vorstellen, wie ihr jetzt dieser Rüdiger, Horst oder sonst wer seid, sondern jeder kann Maske sein.
Ansonsten finde ich den Klang super wichtig. Ich persönlich stehe auf lateinische und griechische Namen, aber wenn ich einen Charakter aus einem bestimmten Land schreibe, gehe ich auch oft Namenslisten durch und schaue, welcher Klang wohl welche Emotion am besten erzeugt. Klingt er hart oder weich, nachdenklich, frech, etc. pp. Oder soll er – wie Sergej oder Vitali aus Tumor – absichtlich generisch sein, um zu zeigen, dass jeder an ihrer Stelle sein könnte?
Wie handhabt ihr das? Seid ihr da unempfindlich oder sind euch Charakternamen auch so wichtig wie mir?

Vorzeitiger Blog

Ende 2018 habe ich eine Reihe von Mails bekommen, in denen mir jemand vorgeworfen hat, mit ‚Tumor‘ seine Idee „geklaut“ zu haben. Das ging damals über ein paar Wochen hin und her. Er hat mich aufgefordert, ihm die Rechte am Buch zu übertragen und selbstverständlich auch die Einnahmen. Das ist aus so vielen Gründen ausgemachter Quark, dass ich gar nicht näher darauf eingehen werde.

Seither war Ruhe – bis jetzt.  Seit ein paar Tagen erhalte ich wieder entsprechende Mails mit juristischen Perlen wie „Ich habe jetzt Patent an der Idee angemeldet“ und „Sie hatten keine Erlaubnis, das Buch zu schreiben“. Ich weiß nicht, ob das ein Troll ist, ein Neider oder einfach nur ein frustrierter Kollege, der ein bisschen Dampf ablassen will. Es spielt auch keine Rolle.

Eigentlich wollte ich zu der ganzen Sache nichts schreiben, weil es so unfassbar lächerlich ist, aber andererseits will ich euch ja immer an allen Aspekten des Autorenlebens teilhaben lassen – und das schließt auch das Kuriose, Lächerliche und schier Dämliche mit ein.

‚Tumor‘ ist, genau wie meine anderen Bücher, nichts Neues und hat das Rad nicht neu erfunden. Grob zusammengefasst lasse ich in dem Buch eine Reihe Zyniker in einem Labor gegen Monster kämpfen. Ein bisschen Horror, ein wenig Action und Splatter, ein Hauch Mystery und Thriller. Das gab es alles schon und wird es wieder geben. Wer mir schon länger folgt, weiß ganz genau, welche Bücher, Filme und Games meine Vorbilder sind. Und es steht jedem frei, sich selbst daran zu versuchen und es auf dem Markt zu probieren.

Das Schöne an unserer Demokratie ist, dass sowas möglich ist. Jeder kann schreiben, was er will, und dabei auch an altbekannte Ideen die eigenen Ansätze herantragen. Mit etwas Glück hat man damit Erfolg. Kein seriöser oder selbstreflektierter Autor kann den Anspruch haben, etwas komplett Neues zu schreiben. So gut wie alles gibt und gab es schon seit Jahrhunderten. Man kann nur versuchen, eigene Akzente zu setzen und neue Spannung und Überraschungen herauszukitzeln. Am Ende zählt in meinen Augen nur, dass man selbst Spaß beim Schreiben und der Leser Spaß beim Lesen hat.

Soviel dazu. Ich sage euch, als Autor wird es selten langweilig, auch wenn der Tag eigentlich monoton gestartet ist. 😀

Weltenbrand Rezi! ;)

Aloha zusammen!Heute Abend mache ich es mir mit meinem Beitrag auf der Seite mal wieder einfach und verweise euch zu Libramorum, denn da hat Ray eine Rezension zu Tumor: Weltenbrand geschrieben! 😉

„Weltenbrand ist nicht nur eine grandiose Fortsetzung, sondern auch ein würdiger Ersatz für Maschinenengel. Ein weiteres Mal schickt Dominik ein paar Handlungsreisende in das Ungewisse und ein weiteres Mal wird der Leser mit der dystopischen Hoffnungslosigkeit konfrontiert, womit alle Kriterien für ein gutes Buch in diesem Genre erfüllt sind. „

https://libramorum.blogspot.com/2020/07/rezension-tumor-weltenbrand.html

Insomnia 2 Rezi

Hey ihr People! 😁

Heute Abend melde ich mich noch mit einer Rezension. Ach, ihr habt mich ertappt: Ich mag es einfach, wenn jemand über meine Bücher redet. 🤣

Heute habe ich Velvet in Paradise für euch; sie hat Insomnia 2 gelesen und ich spoile einfach mal wieder ihr Fazit für euch:

„In diesem Buch passt einfach alles:Setting, Protas, Atmosphäre…alles hamoniert so toll miteinander, dass man die Geschichte einfach nur einsaugt.
Es bleibt weiterhin aufregend, spannend, herzzerreißend, nervenaufreibend und vieles mehr, denn meiner ungezügeltenBegeisterung fallen gerade in ihrer Euphorie keine weiteren Adjektive mehr ein“

Ja, ich weiß, ihr habt das Cover in den letzten Tagen häufiger gesehen, aber was soll’s, denn heute ist es endlich soweit:

Insomnia 3 ist raus! 😁

Ich bin Alva! Ich bin die Silberbestie! Ich bin Champion und Traumtänzer! Seit ich in den Schleier gekommen bin, kämpfe ich. Ich habe dutzende Bestien getötet, Menschen und auch Illusionisten – und du wirst keine Ausnahme sein.“

Alles, was Alva kennt, ist verloren; ihre Welt wurde von der Leere verschlungen. In einem neuen Cube muss sie sich nicht nur alten Herausforderungen stellen, sondern auch Gefahren, die sie sich nicht vorstellen kann. Ehemals Champion der Liga, steht sie jetzt vor dem Nichts und muss einen Weg finden, in den Schattenspielen dieser neuen, alten Welt zu bestehen. Sie weiß, dass die Schmetterlingsbestie sie aus einem bestimmten Grund in diesen Cube geführt hat, doch welcher das ist, bleibt ihr verborgen. Auf ihrer Suche nach Antworten gerät sie immer tiefer in die Abgründe des Schleiers. Und der Preis, den sie für jedes seiner Geheimnisse zahlen muss, ist immens.

Blog!

Dios mío! Es ist schon wieder Freitag! Das bedeutet, es gibt wieder einen Blogbeitrag. Wobei es diesmal eher ein Bekenntnis ist: Ich lese nicht viel. 😱

Ehrlich gesagt hat mir die Schule das Lesen madig gemacht. Und zwar richtig. Ich war als Kind zwar nicht unbedingt ein Vielleser, aber ich habe regelmäßig und auch gerne gelesen. Irgendwann hat in der Schule dann jedoch die Zeit angefangen, in der wir in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch (Ich hatte den sprachlichen Zweig) fast nur noch „Lektüren“ gelesen haben.

Stellenweise war das zwar nett, so hat unsere Englischlehrerin uns z.B. ermöglicht, ein Buch nach Wahl zu lesen und vorzustellen, aber spätestens wenn man sich durch angebliche „Weltliteratur“ quälen muss und erkennt, dass man Langeweile tatsächlich in Worte fassen kann (‚Maria Stuart‘), geht es ziemlich rapide bergab. Zumindest mir ging es so. Natürlich gab es auch wirklich gute Bücher (Kafkas ‚Prozess‘), aber die waren eher die Ausnahme.

In der Uni wurde ich dann gezwungenermaßen wieder zum Vielleser – ihr könnt euch nicht vorstellen, wie viel Historiker lesen – aber die Lust, in meiner Freizeit auch noch zu lesen, ging ziemlich gegen Null.

Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber in meinen Augen sollten sich Schulen vor allem darauf konzentrieren, den Kindern Lust am Lesen zu machen oder diese zu erhalten – und nicht, einen angeblichen Kanon an Weltliteratur in sie hineinzuzwängen, der die Lust am Lesen tötet und Vorurteile gegen das Lesen noch potenziert.

Wie war das bei euch? Hat es euch die Schule das Lesen vermiest oder seid ihr da relativ unbeeindruckt durchgegangen? Oder hat sie sogar eure Leselust geweckt? Lasst es mich wissen! 😉

Insomnia 2 Rezi!

Aloha zusammen

!Steffi von Angeltearz liest hat den zweiten Band von ‚Insomnia‘ rezensiert und für gut befunden. Das muss ich euch natürlich sofort mitteilen. 😀

Ich verzichte mal auf das Zitieren des Fazits, sondern beziehe heute Mal Stellung. 🤣

„Und vor allem das Ende hat mich etwas stutzen lassen. Ich weiß nicht, was er damit bezwecken will, außer sich im Kreis zu drehen mit der Geschichte.“

Liebe Steffi, du kennst mich eigentlich gut genug, um zu wissen, dass ich diese Befürchtung widerlegen werde. 😉

Einen schönen guten Morgen zusammen! 😉

Ich musste gerade voller Entsetzen feststellen, dass diesen Samstag schon der Release von Insomnia 3 ansteht. Krass, ich dachte eigentlich, es sei eine Woche später. Egal 😀

„Ich bin Alva! Ich bin die Silberbestie! Ich bin Champion und Traumtänzer! Seit ich in den Schleier gekommen bin, kämpfe ich. Ich habe dutzende Bestien getötet, Menschen und auch Illusionisten – und du wirst keine Ausnahme sein.“

Klappentext:

Alles, was Alva kennt, ist verloren; ihre Welt wurde von der Leere verschlungen. In einem neuen Cube muss sie sich nicht nur alten Herausforderungen stellen, sondern auch Gefahren, die sie sich nicht vorstellen kann. Ehemals Champion der Liga, steht sie jetzt vor dem Nichts und muss einen Weg finden, in den Schattenspielen dieser neuen, alten Welt zu bestehen. Sie weiß, dass die Schmetterlingsbestie sie aus einem bestimmten Grund in diesen Cube geführt hat, doch welcher das ist, bleibt ihr verborgen. Auf ihrer Suche nach Antworten gerät sie immer tiefer in die Abgründe des Schleiers. Und der Preis, den sie für jedes seiner Geheimnisse zahlen muss, ist immens.