Insomnia-Vorstellung 4

So. Eigentlich wollte ich heute wie gewohnt noch Eigenwerbung hier posten, aber ich will euch auch nicht zu viele Beiträge um die Ohren hauen. Deswegen an der Stelle noch der letzte Beitrag zu ‚Insomnia‘, dann ist gut für heute. 😀

Diesmal geht es um das Innenleben des Cubes – also der einzigen Stadt im Schleier. Der gewaltige, stählerne Würfel ist schon einige Jahrzehnte vor Alvas Ankunft im Schleier in vier Sektoren zerfallen. Oberstadt, Unterstadt, Kern und dunkle Zone.

Zwischen Oberstadt und Unterstadt tobt ein mit aller Härte ausgefochtener Bürgerkrieg. Die Oberstadt ist das letzte Refugium der Illusionisten, also der Herrscher des Cubes. Die Unterstadt ist am ehesten anarchistisch organisiert und hält nur in ihrer Ablehnung ihnen gegenüber zusammen. Der Kern ist neutral und de facto unangreifbar, weil er über die wichtigste Arena des Cubes verfügt. Tja, und die dunkle Zone? Das müsst ihr ab morgen wohl selbst herausfinden! 😉

War jemand von euch schon mal in Tokio? Stellt euch Downtown Tokio vor, nur zehntausend Mal größer und über unendlich viele Ebenen auch in der Vertikalen verteilt. Unzählige Werbereklamen, Neonlichter und unendlich viel Stahl. Das ist der Cube. Ein futuristischer Moloch, der Menschen und auch alles andere verschluckt.

Totgeburt-Rezi! :)

Oh Mann, heute stehen noch so viele Beiträge an, dass ich gar nicht weiß, wie ich sie alle unterbringen soll… 😅

Hier auf jeden Fall mal die Rezi zu ‚Tumor: Totgeburt‘ von Ela von Addicted2Books. Vielen Dank fürs Lesen und die schöne Rezi! 🙂

Fazit wie immer vorweg:

„Eine klare Leseempfehlung für Thriller Liebhaber, die gerne ein wenig Nervenkitzel verspüren.“

Blog!

Oh Mann, beinahe hätte ich den Blogartikel für heute vergessen. Asche auf mein Haupt. Naja fast. Hier ist er immerhin! 😀 (Wollen wir für den Blog eigentlich einen Namen festlegen? Pöbeln um zwölf? Dummes Geschwätz mit Dominik?)

Heute geht es jedenfalls um ein Thema, das viele Autoren umtreibt und auf das ich so oft angesprochen werde, dass ich es nicht mehr hören kann: Kann man vom Schreiben leben?

Meine Antwort darauf lautet: Ja bis Jein, aber mit Einschränkungen. Was das bedeutet, will ich euch hier ausführen.

Ich lese immer wieder von Autoren, dass sie vom Schreiben nicht leben können, und es ist mittlerweile auch eine Art Volksweisheit, dass Autoren einer brotlosen Kunst frönen. Das sehe ich anders. Natürlich ist es ein schwieriger, langer und alles andere als sicherer Weg, aber man kann ihn gehen.

Ich vergleiche es immer mit einem Handwerk. (Schreiben ist für mich auch genau das.) Wenn ein Maurer nur einen Stein in der Woche setzt, kann er davon nicht leben, genauso wenig wie ein Fliesenleger, der nur alle zwei Monate ein Badezimmer macht. Viele Autoren (nicht alle) gehen da mit der falschen Einstellung ran: Hier ist mein Buch, warum bin ich kein Bestseller?

Das hängt mit der Selbstwahrnehmung zusammen. Ein Buch geschrieben und veröffentlicht zu haben, fühlt sich wie eine riesige Leistung an. Das ist es auch, aber der Markt funktioniert nicht so. Den interessiert das erst mal recht wenig. Natürlich gibt es einen unter einer Million, der mit seinem Debütroman einen riesen Erfolg hat, aber die 999.999 anderen eben nicht.

Wer vom Schreiben leben will, sollte weder als Selfpublisher noch als Verlagsautor nur ein Buch pro Jahr rausbringen. Oder zwei. Ich persönlich setze das absolute Minimum bei vier Büchern, gerne auch mehr, pro Jahr an. (Ich versuche, sechs zu schaffen.) Zumindest wenn man nicht das Glück hat, direkt am Anfang einen riesigen Erfolg zu haben. Nur so akkumulieren sich Verkäufe und damit Bekanntheit. Und ja, in aller Konsequenz heißt das: Schreibblockade ist nicht mehr, genauso wenig wie wochenlange Recherchen oder Grübeln über einen Satz. Und wenn die Muse weg ist, sollte man halt auch ohne sie arbeiten können.

Das geht nicht von heute auf Morgen. Der Punkt, an dem man davon leben kann, will hart erarbeitet werden, meist mit eiserner Disziplin über mehrere Jahre. Und das bedeutet, dass man in der ersten Zeit jemanden braucht, der einem finanziell unter die Arme greift. Oder man spart sich Geld an, um im Zweifelsfall zwei oder drei Jahre überbrücken zu können. Und ja, das heißt auch, dass man Vollzeit schreiben muss, wenn man davon leben will.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass es klappt. Selbst geniale Bücher müssen den Zeitgeist nicht treffen und auch gute Autoren können einfach Pech haben. Eine Garantie gibt es nie. Und es gehört neben dem Schreiben selbst auch jede Menge Marketing, Selbstvermarktung, Social Media und leider auch Glück dazu.

Zuletzt muss man sich natürlich auch darüber im Klaren sein, was man will und was man unter „davon leben können“ versteht. Komplett auf sich allein gestellt können nur wenige davon leben. Für mich persönlich ist das Schreiben natürlich mein Traumjob, aber auch ein Kompromiss aus Kinderbetreuung, beruflicher Flexibilität meiner Frau und der Alternative meines alten, hundsmiserabel schlecht bezahlten Jobs. Und die Faktoren zusammen bedeuten für mich, dass ich davon und damit leben kann.

Insomnia-Vorstellung 3

Heute sind wir schon beim vorletzten Beitrag zu ‚Insomnia‘ angekommen – übermorgen ist die Veröffentlichung! 😉 Heute geht es um den Handlungsort der Reihe: Eine Welt, die Schleier genannt wird, und die einzige Stadt in dieser Welt, der Cube.

Für Alva und Jules ist der Schleier nicht nur eine riesige, unbekannte Welt, sondern auch ein gewaltiges Gefängnis. Nicht nur, weil es keine Möglichkeit gibt, ihn wieder zu verlassen und zurück zur Erde zu kommen, sondern auch, weil sie sich unendlich vielen Zwängen ausgesetzt sehen. Ihnen wird nicht nur die Selbstbestimmung, sondern letzten Endes auch die Kontrolle über ihr Leben geraubt.

Der Schleier selbst ist dabei komplett menschenleer – es gibt nur eine einzige, dafür jedoch umso gewaltigere Stadt: Den Cube. Ein riesiger Würfel von fünfzehn Kilometern Kantenlänge, in dem sich unzählige Millionen Menschen eingepfercht sehen. Wer nicht wie sie eine Bestie ist, geht ganz normalen Berufen nach – oder aber er tritt der Crew einer Bestie bei und unterstützt sie bei den zeremoniellen Vorbereitungen der Kämpfe.

Doch eine Frage, die sich Alva schon bald aufdrängt, ist: War das schon immer so?Morgen gibt es noch einen kurzen Einblick in das Innenleben des Cubes und ab Samstag könnt ihr dann selbst lesen! 😉

China 2052-Rezi!

Heute habe ich gleich die zweite Rezi für euch! 😉

Diesmal von Marion von Norias isle of Phantastik zu China 2052 – vielen Dank fürs Lesen! 🙂

„In ihrer Komplexität bewegt sich die Story vielschichtig, geeignet mit interessanten Entwicklungen und unvorhergesehenen Ereignissen verwirbeln sich die Fronten.“

Chaos-Rezi! ;)

Einen wunderschönen guten Morgen euch allen!

Heute darf ich euch wieder mit einer Rezi von Geheimnisvolle Bücherwelten in den Tag begrüßen, diesmal zum allgemein unterschätzten Chaosfaktor! 🤣

„ich hab so oft gelacht, weil es einfach urkomisch ist.5/5 🌎🌎🌎🌎🌎, denn meine Lachmuskeln wurden ganz schön strapaziert.Klare Leseempfehlung an alle, die einfach mal was schräges, skurriles Lesen möchten.“

Insomnia – Vorstellung 2

So – gestern habe ich euch ja schon die beiden Protagonistinnen von ‚Insomnia‘ vorgestellt, Alva und Jules. Heute möchte ich auf das zu sprechen kommen, was ihr Schicksal und damit die Ereignisse der gesamten Buchreihe bestimmt wie sonst nichts: Bestienkämpfe.

Alva und Jules sind sogenannte Bestienkämpfer – Menschen, die sich nach ihrer Ankunft im Schleier in das verwandelt haben, was man gemeinhin als Monster bezeichnen würde. Sie können ihre Form nach Belieben (und anfänglichen Schwierigkeiten) wechseln. In den Arenen des Schleiers müssen sie gegen andere Bestien antreten und einen Kampf entweder gewinnen oder ihn mit ihrem Leben bezahlen.

Bestienkämpfe haben einen geradezu sakralen Charakter und sind für das Überleben des Schleiers essenziell.

Es gibt unendlich viele Arten von Bestien. Manche können fliegen, andere sind unfassbar stark gepanzert, wieder andere schnell wie ein Blitz. Die Kämpfe sind alles andere als fair, doch das ist ein Los, mit dem ein Bestienkämpfer klarkommen muss; dafür werden sie besser behandelt als alle anderen Menschen im Schleier.

Alva und Jules sind sogenannte Zwillingsbestien – sie sehen als Bestien exakt gleich aus. Eine Rarität, die so selten ist, dass sie schnell im gesamten Cube bekannt werden. Als Bestien sehen sie am ehesten aus wie silberfarbene und flügellose Drachen, daher auch ihr Name: Silberbestien.

Na, neugierig? 😉

Totgeburt Rezi!

Einen fantastischen guten Morgen euch allen! 🙂

Ich darf euch in diesen Dienstag mit der Rezension von Geheimnisvolle Bücherwelten zu ‚Tumor: Totgeburt‘ begrüßen. Besser könnte der Tag nicht starten, oder? 😉

Das Fazit wie immer vornweg:

„Dominik hat mich wieder mit seinem Schreibstil gepackt.Eine Mischung aus allem, das bringt die Würze in die ganze Story.Man hält vor Spannung die Luft an, es schlottern einem die Zähne vor Angst, die Tränen laufen, weil es so emotional ist und die Fäuste ballen sich vor lauter Wut.“

Lasst Ramona gerne ein Däumchen da! 😉

Insomnia – Vorstellung 1

Heyho Leute!

Ich möchte euch heute Abend in einem ersten Beitrag etwas über die beiden Protagonistinnen meines neuen Romans ‚Insomnia‘ erzählen – Alva und Jules. 🙂

Die beiden arbeiten als Tänzerinnen und Barkeeperinnen in einem Nachtclub; kennengelernt haben sie sich im Studium, das sie für das schnelle Geld geschmissen haben. Zusammen gelangen sie in den Schleier, wo sie als sogenannte Zwillingsbestien eine absolute Rarität darstellen – mehr dazu morgen und übermorgen.

Alva ist die ruhigere der beiden, wenngleich sie Jules in Sachen Dickköpfigkeit in nichts nachsteht. Sie ist tendenziell melancholisch und neigt zum Grübeln, ist aber auch selbstbewusst und aufbrausend. Anders als Jules, die ihr neues Leben schnell zu schätzen lernt, kann sie sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden.

Jules ist genau wie Alva ein Dickkopf, dazu noch tendenziell extrovertiert und mit dem Hang, Streit anzufangen und es selten gut sein zu lassen. Obwohl sie sprunghaft ist, kann sich Alva immer auf sie verlassen, genau wie anders herum.

Im Schleier nennt man die beiden ‚Silberbestien‘ und obwohl sie sich kaum in dieser neuen Welt zurechtfinden, gelangen sie als Bestienkämpferinnen in den Arenen schnell zu Ruhm – womit sie auch ins Zentrum eines jahrzehntealten Konflikts geraten.

So, hier noch die richtige Buchvorstellung zu meinem kommenden Roman ‚Insomnia: Das Herz der Bestie‘. 🙂

Im Schleier gibt es keine Freiheit. Er ist eine Welt jenseits der Erde, ein Ort, der keinen Regeln zu folgen scheint und doch voller Grenzen und Zwänge ist. Doch für Alva ist er nur ein gewaltiges, zeitloses Gefängnis. Fortgerissen von allem, was sie kennt und liebt, findet sie sich plötzlich in der fremdartigen Gestalt einer Bestie wieder. Man stellt sie vor die Wahl: Entweder sie fügt sich ihrem Schicksal als Bestienkämpferin und tritt in den Arenen des gewaltigen Cubes gegen andere Bestien an – oder aber sie erwartet ein Schicksal schlimmer als der Tod. Doch bald schon erkennt Alva, dass die Arenen, der Cube und selbst der Schleier nur Teil eines Geheimnisses sind, in dessen finsterer Mitte allein sie steht.

‚Das Herz der Bestie‘ erscheint am 29.02.2020 und ist der erste Teil der ‚Insomnia‘-Reihe. Die Reihe wird größer und auch umfangreicher als mein ‚Tumor‘-Universum und nimmt für mich auch die Stellung eines Hauptprojekts ein. Genremäßig bewegen wir uns in einem Mix aus Cyberpunk und Abtenteuer, gepaart mit ein bisschen Fantasy und Dystopie. Wir begleiten Protagonistin Alva auf ihrem steinigen Weg durch den Schleier und auf der Suche nach den Geheimnissen dieses seltsamen Ortes.
Band 2 ‚Der Traum der Bestie‘ ist bereits geschrieben und erscheint ebenfalls in den kommenden Wochen, Band 3 ‚Der Flug der Bestie‘ erscheint noch dieses Jahr. Geplant sind derzeit mindestens 6 Bücher. 🙂