Los geht’s!

Einen schönen guten Morgen zusammen! Ich starte heute mit Insomnia Bd. 4. Das Buch ist schon die „Halbzeit“ der Reihe.

Total krass. 😱

In den letzten Tagen ist mir allerdings bewusst geworden, dass es mich ein bisschen nervt, aktuell mit zwei Reihen „festzusitzen“. Insomnia wird mich noch über das gesamte nächste Jahr begleiten und Requiem vermutlich auch. Da ich bei keiner der beiden Reihe die abstände zu groß halten will, bleibt wenig bis gar kein Platz für Nebenprojekte. Das ist jetzt nicht akut schlimm, aber ich hätte schon Lust auf ein paar Einzelromane. Naja, was will man machen. 🤣

Ein kleiner Blick in die Zukunft

Mein Debütroman ‚Tumor‘ ist jetzt zwei Jahre alt. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, und Wahnsinn, wie lange ich jetzt tatsächlich schon meinen Lebensunterhalt mit Büchern verdiene. Ganz ehrlich: Am Anfang war ich mir alles andere als sicher, ob das klappt.
Ich will das hier jetzt nicht für einen gefühlsgeschwängerten Rückblick nutzen und nein, es gibt auch kein Gewinnspiel. Eigentlich wollte ich das feiern und ein paar Bücher verlosen, aber ich habe aktuell einfach zu viel um die Ohren. Da wäre kein Spaß dabei.
Stattdessen will ich euch einfach einen kleinen Überblick geben, was ihr in den nächsten Monaten und Jahren erwarten dürft:
– Die restlichen Bände von Insomnia will ich spätestens bis Anfang 2022 geschrieben haben. (Insgesamt 7 Bücher)

– Meine neue Reihe Requiem wird mit 2021 fertig. (Insgesamt 3 Bücher)

– Wenn ich die Lust dazu finde, könnte euch sogar eine Fantasy-Trilogie erwarten.

– Mein nächstes Großprojekt nach Insomnia und Requiem wird eine noch namenlose Post-Apokalypse-Geschichte im Stil von Tumor.


Ihr dürft also gespannt sein 😉

Blog

So, jetzt habe ich auch den Blogartikel für gestern – oder besser gesagt für heute – abgetippt.

Thema: Horror.
Gruselig, oder? 😀

Als ich damals Tumor geschrieben und veröffentlicht habe, wollte ich die Geschichte zwar schon stellenweise gruselig, aber sicher nicht als Horror schreiben. Nachdem dann sowohl Tumor als auch das Prequel Totgeburt es beim Skoutz-Award in die Midlist der Kategorie Horror geschafft haben und mir auch immer öfter Leser schreiben, wie gut sie die Romane als Horror-Titel fanden, habe ich mir mal dazu Gedanken gemacht.

Was ist eigentlich Horror und wie erzeugt man ihn? Ich bin da sicher kein Experte, da ich – wie gesagt – eigentlich Horror eher als Beiwerk schreibe. Allerdings glaube ich, dass man vier Grundarten feststellen kann:

  1. Splatter und Gore
  2. Schockmomente
  3. Psychospiele und das bewusste Erzeugen von Angst
  4. Bedrückende Atmosphäre bzw. Unwohlsein


    Ich bin kein großer Fan von Splatter und Gore. Das gibt es zwar in meinen Büchern ein paar Mal, aber sicher nicht als treibendes Moment und auch nur in sehr geringen Dosen. Schock – klar, aber auch das nur, wenn es sich anbietet. Psychospiele habe ich zumindest bewusst nie geschrieben.
    Ich glaube, der Horror-Anteil in meinen Büchern speist sich vor allem durch die Atmosphäre. Der Leser ist immer sehr dicht am Charakter und da ich meine Protagonisten immer sehr menschlich und wirklichkeitsnah schreibe, glaube ich, dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Und wenn sie immer wieder in bedrückende und latent beängstigende Situationen kommen – vor allem in der Tumor-Reihe – dann nutzt sich der Leser irgendwann dabei ab. Quasi psychologische Kriegsführung beim Lesen. 😀

Was ist denn euer Favorit, wenn ihr euch gruseln wollt? Gibt es etwas, das gar nicht geht? Lasst es mich gerne wissen! #Marktforschung 😀

Tumor Rezi!

Einen schönen guten Morgen zusammen!Ich weiß: Gestern habe ich den Blogartikel für diese Woche vergessen. Wenn ich ehrlich bin, ist er noch nicht einmal geschrieben. 🤣

Dafür gibt mir allerdings Charleen’s Traumbibliothek eine Galgenfrist, indem ich euch ihre Rezension zu ‚Tumor‘ vorstellen darf. 😎

„Mich konnte Dominik A. Meier mit dem Buch „Tumor“ überzeugen, auch wenn ich diesmal nicht ganz so gefesselt war. Es hat wieder einzigartige Charaktere zu bieten und die Handlung ist einfach unvorhersehbar und überraschend.“

https://charleenstraumbibliothek.blogspot.com/2020/08/rezension-dominik-meier-tumor.html?fbclid=IwAR0KmOjso2MMGAeq-9-QYpAQEQ73EQgFP2dpOluCr_V4NT7njh6hJAmMc6Y

Altlasten

Einen wunderschönen guten Morgen zusammen!
Ich habe gerade mal Inventur meiner literarischen Altlasten gemacht. Also die Bücher und Projekte, die zu einem guten Teil geschrieben sind, aber die ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr weiter verfolge.Zusammengerechnet ergibt sich eine stattliche Länge von beinahe 800 Buchseiten. 😱Ich überlege schon seit einiger Zeit, was ich damit anstellen soll. Ein paar der Bücher möchte ich irgendwann fertigstellen und klassisch veröffentlichen, aber sicher nicht alle. Ich habe schon darüber nachgedacht, die anderen einfach zum Download auf meiner HP anzubieten, aber euch halbfertige Bücher um die Ohren zu werfen, wäre auch eher unfair, oder? 🤣

Ideen über Ideen

Zur Zeit träume ich immer mal wieder davon, wie es wohl wäre, aus ‚Tumor‘ bzw. dem Tumor-Universum ein Videospiel zu machen.
Allein das Institut als Setting würde so viel hergeben. Oder um mal ein paar Schlagwörter in den Raum zu werfen: Open World, Horror, FPS, Survival mit einem Belohnungs/Fortschrittssystem, bei dem der Spieler mit mehr Beute bessere Ausrüstung erwirbt, um tiefer ins Institut vorzustoßen. Das entweder Solo, Koop oder FFA.
Ich weiß, dass ich allein diese Idee niemals verwirklichen könnte, aber ab und zu denke ich doch darüber nach, ob es nicht doch irgendwie ginge. Über Kickstarter ließe sich eine solche Idee vielleicht tatsächlich realisieren, aber zum einen ist das eine riesige Sache und zum anderen kann so unfassbar viel schiefgehen.
Ach Mann. 🤣 Hätten mir einige Leser nicht den Floh von Spiel oder Film ins Ohr gesetzt…

Bloggi-Blög!

Heyho zusammen! Heute ist mal wieder Freitag und damit gibt’s auch wieder einen Blogbeitrag von mir. Diesmal geht es darum, wie ich Figuren benenne. Ein super spannendes Thema! 😉
Ich tue mich in vielen Romanen mit den Namen schwer, die die Protagonisten und ihre Begleiter haben. Manchmal kenne ich selbst Leute, die so heißen, was es mir schwer macht, in das Buch einzutauchen, manchmal finde ich sie unnötig kompliziert und manchmal auch schlicht unpassend.
Mal ein Beispiel: Stellt euch vor, ihr lest einen richtig geilen Fantasy-Roman. Schwerter, Drachen, richtig spannend, das ganze Programm. Ihr würdet am liebsten eintauchen in die Welt. Und plötzlich trifft der Protagonist auf eine Elfe namens Shi’táèl tia-Danubììelle isha ta Nòvâ. Die beiden ziehen weiter, gabeln in der nächsten Taverne noch den Raubritter Horst auf und ziehen dann los, um den bösen General Rüdiger zu erledigen. Nix gegen die Namen, aber ihr wisst, was ich meine.
Trotzdem ist es nicht so einfach. Der Name eines Charakters sagt viel über seinen… naja, Charakter aus und gibt auch dem Leser im besten Fall gleich das Bild mit auf den Weg, das er die gesamte Geschichte über von ihm haben soll. Ihr wisst, ich halte es gerne einfach. Die meisten meiner Charaktere haben entweder nur einen Vor- oder nur einen Nachnamen. Am besten gleich nur einen Rufnamen. Es ist selten, dass ich da mehr Infos rausrücke.
Zum einen bin ich kein Fan davon, den Charakter zu sehr auszuarbeiten und ihn damit in ein zu enges Korsett zu stecken, und zum anderen habt ihr als Leser so auch mehr Freiheit, euch selbst ein Bild vom Charakter zu machen und euch im besten Fall mit ihm zu identifizieren.
Ich glaube, das beste Beispiel hierfür ist Maske aus Tumor. Er hat keinen Namen – und nein, ich habe ihm auch nie einen gegeben. Er ist nur Maske. Der Ich-Erzähler, der sich hinter einer Maske versteckt. Ihr seht durch seine Augen und müsst euch nicht vorstellen, wie ihr jetzt dieser Rüdiger, Horst oder sonst wer seid, sondern jeder kann Maske sein.
Ansonsten finde ich den Klang super wichtig. Ich persönlich stehe auf lateinische und griechische Namen, aber wenn ich einen Charakter aus einem bestimmten Land schreibe, gehe ich auch oft Namenslisten durch und schaue, welcher Klang wohl welche Emotion am besten erzeugt. Klingt er hart oder weich, nachdenklich, frech, etc. pp. Oder soll er – wie Sergej oder Vitali aus Tumor – absichtlich generisch sein, um zu zeigen, dass jeder an ihrer Stelle sein könnte?
Wie handhabt ihr das? Seid ihr da unempfindlich oder sind euch Charakternamen auch so wichtig wie mir?

Vorzeitiger Blog

Ende 2018 habe ich eine Reihe von Mails bekommen, in denen mir jemand vorgeworfen hat, mit ‚Tumor‘ seine Idee „geklaut“ zu haben. Das ging damals über ein paar Wochen hin und her. Er hat mich aufgefordert, ihm die Rechte am Buch zu übertragen und selbstverständlich auch die Einnahmen. Das ist aus so vielen Gründen ausgemachter Quark, dass ich gar nicht näher darauf eingehen werde.

Seither war Ruhe – bis jetzt.  Seit ein paar Tagen erhalte ich wieder entsprechende Mails mit juristischen Perlen wie „Ich habe jetzt Patent an der Idee angemeldet“ und „Sie hatten keine Erlaubnis, das Buch zu schreiben“. Ich weiß nicht, ob das ein Troll ist, ein Neider oder einfach nur ein frustrierter Kollege, der ein bisschen Dampf ablassen will. Es spielt auch keine Rolle.

Eigentlich wollte ich zu der ganzen Sache nichts schreiben, weil es so unfassbar lächerlich ist, aber andererseits will ich euch ja immer an allen Aspekten des Autorenlebens teilhaben lassen – und das schließt auch das Kuriose, Lächerliche und schier Dämliche mit ein.

‚Tumor‘ ist, genau wie meine anderen Bücher, nichts Neues und hat das Rad nicht neu erfunden. Grob zusammengefasst lasse ich in dem Buch eine Reihe Zyniker in einem Labor gegen Monster kämpfen. Ein bisschen Horror, ein wenig Action und Splatter, ein Hauch Mystery und Thriller. Das gab es alles schon und wird es wieder geben. Wer mir schon länger folgt, weiß ganz genau, welche Bücher, Filme und Games meine Vorbilder sind. Und es steht jedem frei, sich selbst daran zu versuchen und es auf dem Markt zu probieren.

Das Schöne an unserer Demokratie ist, dass sowas möglich ist. Jeder kann schreiben, was er will, und dabei auch an altbekannte Ideen die eigenen Ansätze herantragen. Mit etwas Glück hat man damit Erfolg. Kein seriöser oder selbstreflektierter Autor kann den Anspruch haben, etwas komplett Neues zu schreiben. So gut wie alles gibt und gab es schon seit Jahrhunderten. Man kann nur versuchen, eigene Akzente zu setzen und neue Spannung und Überraschungen herauszukitzeln. Am Ende zählt in meinen Augen nur, dass man selbst Spaß beim Schreiben und der Leser Spaß beim Lesen hat.

Soviel dazu. Ich sage euch, als Autor wird es selten langweilig, auch wenn der Tag eigentlich monoton gestartet ist. 😀