China 2052 für nur 99 Cent!

Ich könnte euch jetzt irgendwas erzählen à la: „Damit ihr was zu lesen habt, wenn ihr schon nicht raus dürft, blah blah.“ Oder dass es thematisch passen soll. Das wäre aber beides gelogen. Die Aktion war schon längere Zeit geplant.

Ab heute gibt’s jedenfalls meinen Thriller ‚China 2052‘ als eBook für 0,99€!

Die erste Rezi zu Insomnia!

Nochmal ich. 😁Ich lasse euch nur fix eine grandiose Rezension von Team – Buchmagie zu ‚Insomnia: Das Herz der Bestie da‘. Vielen Dank für die ausführliche Bewertung meines neuesten Buchs! ❤️

Fazit wie immer vorweg:

„Dominik hat mit dem Auftakt seiner neuen Cyberpunk – Reihe eine eindrucksvolle Welt kreiert, die mit Präzision konstruiert wurde. Auch die ganz eigenen Regeln, die dem „Schleier“ unterliegen, das Raum & Zeit Verhältnis wirkt genau durchdacht, was für mich zeigt, wie viel Leidenschaft in „Insomnia“ steckt. […] Ich fiebere der Fortsetzung entgegen – denn die Hintergründe der neuen Entdeckung versprechen einen Folgeband voller Aufruhr…“

Blogbeitrag für diese Woche: Fehler

So, heute noch der Blogbeitrag für diese Woche; die notorische Eigenwerbung verschiebe ich auf morgen. Nicht, dass es euch zu viel wird! 😀

Ich möchte in der heutigen Ausgabe von ‚Pöbeln mit Dominik‘ auf Fehler zu sprechen kommen. Fehler und Erfahrungen, die ich gemacht habe, als ich ans Schreiben und Veröffentlichen gegangen bin. Also Dinge, die mir vieles beigebracht haben.

Als ich meinen ersten Roman veröffentlicht habe (Tumor, falls ihr es vergessen habt ;)), habe ich alles selber gemacht. Sprich: Ich habe das Buch nicht nur geschrieben, sondern auch lektoriert, korrigiert, formatiert und mit einem Cover versehen. Herausgekommen ist ein Buch, das so niemals hätte erscheinen dürfen. Buchsatz, Cover und Korrektorat waren schlichtweg ungenügend.

Aber diese Fehler haben mir viel beigebracht. Über mich selbst, meine Grenzen und das, was ich selbst machen kann. Und auch über das, was nicht. Ich hatte das Glück, dass ich trotzdem Blogger gefunden habe und diese das Buch auch überwiegend positiv bewertet haben. Wenige Wochen später hatte ich bereits eine professionelle Coverdesignerin und ebenfalls wenig später auch jemanden, der mit sehr viel Talent und Ausdauer korrigiert.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass ich meine Bücher zwar selbst überarbeiten und lektorieren kann, und habe auch gelernt, das Format richtig hinzukriegen. Alles andere, also Coverdesign und Korrektur, überlasse ich Leuten, die es besser können als ich selbst. Ich korrigiere meine Bücher zwar immer noch selbst, aber nur, damit es etwas angenehmer für meine Korrektorin ist. Unterm Strich läuft das auch ganz gut; bei Insomnia Bd. 2 zum Beispiel habe ich auf 120.000 Wörter etwa 40 Fehler übersehen. Das ist einer auf 3000 Wörter.

Während dieses Lernprozesses ist mir auch erstmals in aller Konsequenz bewusst geworden, dass ein Autor sich zwar noch so vieles einreden kann, aber letzten Endes schreibt er immer für Leser. Ihnen gegenüber ist er verpflichtet, ein gutes Leseerlebnis abzuliefern. Und das beinhaltet nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch alles drum herum. Schließlich verlangt man Geld dafür. Unterm Strich heißt das auch, dass man für dieses Ergebnis auch Geld ausgeben muss, wenn man es richtig machen will. Eben für alles, was man selbst nicht kann.

Das mag für manche Autoren abschreckend oder vielleicht sogar einfach finanziell unmöglich sein. Das verstehe ich, aber es ist nun mal notwendig. Wer einen Verlag findet, kann das auslagern. Bei allen anderen greifen die einfachen Gesetze der Marktwirtschaft: Wer selbstständig ist, trägt auch selbst Kosten und Risiken. Das ist beim Buchmarkt nicht anders, nur weil man gerne mal Intellektualität heuchelt.

Mittlerweile gibt es allerdings eine Entwicklung, die mir Kopfzerbrechen bereitet: Autoren, die diese Anfängerfehler machen, jedoch nicht bereit sind, aus ihnen zu lernen. Mehr noch: Autoren, die es zelebrieren. Über Stil und Talent kann man sich streiten und ich persönlich begebe mich sicher nicht in den Sumpf, darüber zu urteilen, aber worüber man nicht streiten kann, sind Lektorat, Korrektorat und Cover.

Es gibt Autoren, die breitbeinig ins Vorwort schreiben, dass ihre Bücher nicht lektoriert oder gar korrigiert worden sind. Die direkt schreiben, dass man sich seine Meinung doch in die Haare schmieren kann, da man ja darauf hingewiesen worden sei. Autoren, die vollkommen verpixelte Buchcover „erschaffen“, auf denen teilweise sogar noch die Wasserzeichen der Seiten zu sehen sind, von denen sie die Bilder geklaut haben.

Natürlich wird keiner davon Bestseller, wobei es mich manchmal wundert, wie weit die Romane in den Verkaufsrängen kommen. Aber unterm Strich ziehen solche lernresistenten Autoren den Kern der auf Professionalität bedachten Selfpublisher runter und tragen dazu bei, dass diese immer noch belächelt werden.

Petition

Darf ich euch um einen Gefallen bitten?

Unter diesem Text verlinke ich eine Online-Petition, die auf die Unterstützung von Freiberuflern abzielt, die durch Corona um Arbeitszeit bzw. Einkünfte gebracht werden. Ich möchte euch bitten, sie zu unterschreiben.

Die meisten Autoren und Künstler in Deutschland verdienen kaum genug, damit es zum Leben reicht – und das, wenn keine Epidemie tobt. Wenn Messen, Lesungen und dergleichen ausfallen, kann schnell eine Existenz auf dem Spiel stehen.

Oder auch schlichtweg Arbeitszeit, die wegfällt: Ich muss damit rechnen, dass unsere Kinderbetreuung ab Montag schließt. Das heißt, unsere Tochter bleibt zuhause und ich komme nicht zum Arbeiten. Wie lange? Keine Ahnung.

Bisher gibt es zwar ein paar Ansätze, die auf die Unterstützung von Künstlern abzielen, aber in meinen Augen geht keiner davon weit genug und ich persönlich bezweifle auch, dass auch nur ein einziger Cent davon bei „richtigen“ Freiberuflern ankommt.

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns?fbclid=IwAR3cVBNhgb7wb6iA5b39JstZqOEDOh1Dwtlcn6kV5XgXUmI02EgeTgmIxUc

Blog!

Willkommen zur neuesten Ausgabe von ‚Pöbeln mit Dominik‘! 😁

Heute geht es um einen der angenehmeren Aspekte meines Berufs: Flexibilität und Selbstbestimmtheit.

Ich bin ganz ehrlich: Ich kann im Team arbeiten, wenn ich muss, aber ich arbeite lieber allein. Dann kann ich die Arbeit so erledigen, wie ich es will, und das in aller Regel auch in der Hälfte der Zeit. Das war schon in der Schule so und erst recht im Studium.

Als Autor kann ich von zuhause aus arbeiten, spare mir das Pendeln, nervige Kollegen und inkompetente Vorgesetzte. Ganz davon abgesehen, dass mich keine Sau zwingt, stundenlang meine Zeit zu verschwenden, nur um Abends dann doch wieder Überstunden zu machen. Ich bin kein Fan von Top-Down-Mentalität und Zwängen.

Unterm Strich arbeite ich pro Woche sicher länger als in einem klassischen Bürojob, aber das eben komplett unter Eigenregie und aus eigenem Antrieb heraus. Wenn ich früh aufwache, kann ich bis zum Mittagessen unter Umständen schon mit dem Tagespensum fertig sein. Oder wenn ich einen Tag lang absolut keine Lust habe, arbeite ich eben abends oder am Wochenende nach.

Gleichzeitig bin ich auch super flexibel, was unsere Tochter angeht. Wenn sie krank ist, müssen wir nicht großartig umorganisieren oder panisch eine Betreuungsmöglichkeit suchen. Allein der Punkt ist unfassbar viel wert, wie jede Mama und jeder Papa unter euch sicher weiß.

Und abgesehen von der Flexibilität und Eigenregie, fühlt es sich auch geil an, „direkt“ Geld zu verdienen. Nicht in einem abstrakten, indirekten Arbeitsverhältnis, sondern als direktes Resultat der eigenen Arbeitsleistung und Verkäufe.
Wahnsinn, heute war es mal positiv. Man glaub es kaum. 🤣