Tumor: Totgeburt

Es ist Zeit für das Cover-Reveal von Tumor – Totgeburt!
Wenn ihr Tumor mögt, werdet ihr Totgeburt lieben. Ein Horror-Mystery-Thriller, der euch keine Zeit zum Durchatmen lässt. Und ich garantiere jedem, der die Reihe kennt, dass sich euer Blick auf die Ereignisse komplett verändern wird!

— Release am 22.11. und ab sofort vorbestellbar —

Aber was rede ich? Lest den Klappentext doch einfach selbst!

Erst wenige Wochen ist es her, seit der Kontakt zu einem geheimen Forschungsinstitut am Ende der Welt abgebrochen ist. Es gibt kaum mehr als Gerüchte über eine Katastrophe, die sich in den Tiefen des gewaltigen Komplexes ereignet haben soll, doch weder Regierung noch Militär haben Interesse daran, dass auch nur ein Wort an die Öffentlichkeit gelangt. Und so erreichen nach und nach jene Menschen das Institut, die das Schweigen nicht akzeptieren wollen. Ein paar wenige, darunter ein Mann, der von allen nur Maske genannt wird, unternehmen einen gewagten Vorstoß in die Dunkelheit des Instituts. Ein Vorstoß, der Ereignisse ins Rollen bringt, die die Erde für alle Zeiten verändern werden, und der Dinge zu Tage fördert, die für immer hätten verloren bleiben sollen.

Rezi zu ‚De:Sign‘

Heute gab es eine total geniale Rezension von Kala von Mein_Lesefieber zu ‚De:Sign‘. Mir hat das Lesen wirklich super viel Spaß gemacht und ich zitiere euch mal die Quintessenz:

„Wer es abgedreht mag, den Kopf hin und wieder in die Mikrowelle legt oder sich ab und an überlegt, ob das Leben nicht schöner wäre, wenn man es als Pferd verbringen könnte, der fühlt sich in diesem Buch zu Hause!“

Hier gibt’s das Buch auf Amazon!

Interview ;)

Heyho zusammen!
Normalerweise herrscht sonntags hier ja Funkstille, aber da ich heute bei Annegret im Wunderland für ein Interview zu Gast bin, wollte ich euch fix den Link da lassen. Schaut mal vorbei und spendiert ihrer Seite ein Like, wenn ihr wollt! 🙂

Über Frust und Weitermachen :)

Okay, heute Abend wird’s mal ernst. Zumindest ein bisschen. Ihr wisst ja, dass ich euch gerne an allen Aspekten meiner Arbeit teilhaben lasse – im Guten wie im Schlechten. Und deswegen möchte ich über etwas reden, das mir immer mal wieder Kopfzerbrechen bereitet:
Frust.
Als selbstständiger, freier Autor – im Volksmund auch Selfpablischa genannt – ist Frustration ein ständiger Begleiter. Klar, man macht alles selbst, wofür Verlage ein Dutzend Mitarbeiter haben, und sieht sich dazu noch vielen Hürden gegenüber. Und reich wird man damit übrigens auch nicht. Nur so nebenbei. 😀
Trotzdem liebe ich meinen Job so sehr, wie er mich manchmal frustriert. Schreiben ist und war schon immer mein Traum, weswegen es manchmal umso mehr wehtut, wenn man das Gefühl hat, einfach nicht von der Stelle zu kommen. Man schreibt und schreibt, investiert so viel – und hat es trotzdem nicht in der Hand, ob ein Buch ein Erfolg wird oder total floppt.
Darf ich an der Stelle mal ganz ehrlich sein? Seit ich letztes Jahr angefangen habe, habe ich schon drei Mal meinen Abschiedsbeitrag formuliert, als ich nur noch hinwerfen wollte. Zwei Mal davon sogar schon in FB und auf die Homepage kopiert und auch fast abgeschickt. Ich habe es nicht getan – zum einen, weil ich nichts anderes auch nur annährend so gut kann, und zum anderen, weil ich tendenziell stur bin.
Trotzdem ist die Frustration nie verschwunden. Es gibt immer diese kleine Stimme im Kopf, die mir Resignation einflüstert. Angst. Die mich hoffen lässt, nur um anschließend Enttäuschung zu predigen. Manchmal redet sie sogar von Neid und Missgunst. Meistens komme ich einigermaßen damit klar und finde genug Freude in meiner Arbeit, um über die Durststrecken hinwegzusehen.Aber trotzdem bin ich ehrlich genug, um mich selbst einzuschätzen: Ich will den Erfolg. Ich will gelesen werden. Und ich will, dass Menschen mich kennen. Nicht weil ich berühmt sein will, sondern weil ich meine Geschichten so sehr liebe, dass ich es so schade finde, wenn sie nicht jeder Mensch auf dem gottverdammten Planeten kennt.
Ob es anderen Autoren auch so geht? Keine Ahnung. Wahrscheinlich schon. Ihr wisst jetzt auf jeden Fall Bescheid. Danke fürs zuhören und bleibt geschmeidig 😀

Output

Ich werde in den letzten Wochen öfter gefragt, wie ich meinen hohen Output an Büchern bewerkstellige. Deswegen dachte ich mir, dass ich euch an dieser Stelle mal einen Einblick in meine Arbeitsweise und meinen Alltag gebe. 😉

Zunächst einmal: Ich schreibe hauptberuflich. Konkret heißt das, dass ich jeden Tag zwischen 5 und 7 Stunden an meinen Romanen arbeite, je nachdem, wie lange meine Tochter bei der Tagesmutter ist und was sonst noch ansteht.

Mein Tages“soll“ sind ca. 3500 Wörter, wobei ich manchmal mehr schreibe, um die Tage auszugleichen, an denen ich nicht oder weniger zum Arbeiten komme. Bei sechs Arbeitstagen in der Woche brauche ich etwa 5 Wochen für einen Roman von 100.000 Wörtern. Das entspricht etwa 350-400 Buchseiten. Grundsätzlich versuche ich, keine Bücher unter 330 Seiten zu schreiben, aber ich plustere die Geschichten auch nicht künstlich auf. Sie sind so lang, wie sie sein müssen, um das zu erzählen, was sie erzählen sollen.

Wenn ein Roman fertig ist, arbeite ich nochmal für etwa 2-3 Wochen daran. Zuerst kommt ein Lektorat, dann die eigentliche Überarbeitung und dann das Korrektorat. In der Regel liegt der Roman derweil auch schon zum Testlesen und Korrektorat bei zwei bis drei Leuten, denen ich in der Sache sehr vertraue.

Das ist eigentlich auch schon alles. Natürlich habe auch ich Tage, an denen aus welchen Gründen auch immer gar nichts geht. Meistens kann ich die ausgleichen, indem ich abends nacharbeite oder manchmal auch Tage habe, an denen ich bis zu 8000 Wörter schreibe, aber das ist selten. Wenn alles gut geht, habe ich am Ende des Jahres 6 Veröffentlichungen. 🙂

So. Und wenn jetzt noch Fragen sind, dann legt los!