Über Routine

So, mit einiger Verspätung darf ich heute den Blogbeitrag von letzter Woche nachreichen.  😀

Heute (und damit letzte Woche – spooky!) geht es um Routine.

Menschen neigen dazu, Dinge irgendwann routinemäßig zu machen. Der Weg zur Arbeit, den man manchmal gar nicht mehr bewusst mitkriegt, Kaffee kochen, etc. Dinge, die man häufig und regelmäßig macht.

Klar, es ist von Job zu Job unterschiedlich, was und wie schnell etwas Routine wird. Am Fließband vermutlich etwas eher als am Steuer eines Rettungswagens, aber grundsätzlich bleibt niemand davon verschont. Und ich hätte es mir zwar am Anfang nicht vorstellen können, aber auch wenn man den Tag mit Schreiben zubringt, stellt sich irgendwann Routine ein.

Als ich meine ersten Geschichten geschrieben habe, war alles neu, außergewöhnlich und spannend. Ich habe mit Erzählformen, Stil, Sprache und Charakteren experimentiert, habe mir überlegt, wie man was am besten darstellen und gestalten kann. Dabei entdeckt und lernt man viel.

Aber mittlerweile? Ich schreibe jetzt schon eine ganze Zeit und habe auch schon mein erstes Jahr als hauptberuflicher Autor überstanden. Das heißt, ich schreibe buchstäblich um mein Leben. Naja, ganz so schlimm ist es nicht, aber ihr wisst, was ich meine. Als ich die Entscheidung getroffen habe, diesen Weg zu gehen, wusste ich, dass früher oder später das, was bislang mein Hobby war, mein Alltag werden würde.

Und damit ist auch die Routine gekommen. Mein Stil und Geschichtsaufbau sind mehr oder weniger fix. Klar, ich lerne immer noch, aber grundsätzlich ist viel Routine reingekommen. Die Muster, in denen ich schreibe, die Wege, wie ich Szenen aufbaue, und die Art, wie ich verbildliche, kommen ziemlich aus dem FF.

Und ich muss zugeben, dass ich das schade finde. Der Zauber ist weg, um es mal so auszudrücken. Und ich sehe mich auch regelmäßig Situationen beim Arbeiten gegenüber, bei denen ich selbst merke: Hoppala – die Satzkonstruktion magst du aber gerne oder Hey, das hatte ich doch erst.

Joa. Es gibt diesmal keine wirkliche Conclusio. Einfach ein Beitrag aus dem Flow. Wie geht es euch mit sowas? Vielleicht beim Bloggen oder Lesen?

Rezi-Zeit ;)

Einen schönen guten Morgen ihr Lieben!

Wir starten heute mal mit einer Rezension in diesen zumindest bei uns verregneten Samstag. 😉

Tii und Ana’s kleine Bücherwelt hat ‚Tumor‘ gelesen und für gut befunden. 😀

„Wir haben hier einen Mystery-Thriller, der eindeutig ist phantastische geht! Mir hat es super gefallen.“ 🙂

Über den Wert von Büchern

Seit ein paar Wochen unterhalte ich mich immer wieder mit befreundeten Autoren und Bloggern über ein Thema, das viele Autoren und Leser schon seit einiger Zeit umtreibt:Preisdumping.

Ich habe mich anfangs gescheut, den Begriff zu verwenden. Für mich war lange Zeit ganz klar, dass man für Marketing und Reichweite entsprechende Aktionen machen muss. Von ganz umsonst bin ich mittlerweile abgerückt, aber beispielsweise 99-Cent-Aktionen empfand ich als notwendig, aber okay.

Das hat sich geändert. Denn ich bin zum Schluss gekommen, dass Bücher mehr wert sind. Für 99 Cent kauft man sich im Schwimmbad einen Schokoriegel. Oder eine Kugel Eis. In ein Buch fließen viele hundert Stunden Arbeit, viel Geld und viel Herzblut. Für viele Autoren ist ein Buch fast wie ein Kind. Man liebt Geschichte und Charaktere, grübelt viele Stunden darüber und opfert seine Freizeit dafür auf.

Wenn man ins Kino geht, zahlt man je nach Sitzplatz und Format gut und gerne 18 Euro aufwärts. Meistens wird man dafür etwa zwei Stunden unterhalten, die in der Regel auch eher mittelmäßig sind.

Ein Buch bietet selbst schnellen Lesern viele Stunden Unterhaltung. Man kann es mehrfach lesen und tut das oft auch. Es bietet Geschichten und Charaktere, die Kino und Fernsehen niemals in der Form und Tiefe aufbieten können; manchmal regt es zum Träumen an und beschäftigt uns noch viele Wochen, Monate oder Jahre später.

Und das soll jetzt plötzlich nur noch 99 Cent wert sein (von denen ein Autor etwa 30 Cent sieht)? Und selbst dann stößt man noch auf Leser, die lieber auf Tauschbörsen und Piraterieseiten zurückgreifen oder bestenfalls auf Gratisaktionen warten?Mit welcher Begründung eigentlich? Gerade Selfpublisher sehen sich oft der Aussage ausgesetzt, ihr Buch sei ja eben nur im Eigenverlag erschienen und daher nicht mehr Geld wert, während gleichzeitig Verlage oft genug 10 Euro und mehr pro eBook wollen.

In meiner Lieblingsdönerbude kostet ein Döner 4,50€. Ihn zuzubereiten, dauert etwa 5 Minuten. Und jetzt soll mir einer erzählen, dass es Leute gibt, denen ein Buch, in das gut und gerne 300 Stunden Arbeit geflossen sind, nur noch 99 Cent wert sein soll? Nein. In Zukunft ohne mich.

Rezi-Zeit!

Diesmal von Anna von Magische Momente in der kleinen Bücherwelt, die sich ‚Tumor: Totgeburt‘ vorgenommen hat. Vielen Dank fürs Lesen und die schöne Rezension! 🙂

Fazit darf ich wie immer vorwegnehmen:

„Während mir Band 1 zwar gut gefallen hat, jedoch einige Schwächen aufwies, bin ich umso begeisterter vom Prequel. Nach wenigen Seiten wird es ziemlich spannend und den Charakteren wird alles abverlangt. Es gibt kaum eine Minute zum Durchatmen. Vielmehr passieren viele Ereignisse nacheinander. Machenschaften werden aufgedeckt, Grausamkeiten offenbart und am Ende zum Glück Fragen geklärt. Ich kann euch das Prequel uneingeschränkt empfehlen.“

Totgeburt Rezi!

Zwei Beiträge an einem Sonntag? Ja ist denn schon wieder Weihnachten? 🤣

Ich lasse euch heute noch fix die zweite Rezi von Janina von Meine Buch- und Reziwelt da; diesmal zu ‚Tumor: Totgeburt‘. Danke fürs Lesen und Rezensieren! 🙂

„Ich bin einfach noch geflasht von diesem Buch. Selten habe ich ein Buch gelesen das so spannend und doch voller Emotion steckt. Einfach unbeschreiblich.“

China 2052 Rezi

Heyho!
Janina von Meine Buch- und Reziwelt hat China 2052 gelesen und rezensiert und wie immer wollte ich euch die Rezi gerne dalassen. 🙂 Schaut bei ihr gerne mal vorbei und gebt ihrem jungen Blog ein Däumchen. 🙂

Fazit: „Meine Meinung nach ein klasse Buch das man unbedingt gelesen haben sollte.Die Andeutungen an aktuellen Problemen der Länder und deren Politiker regen echt zum Nachdenken an. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.Von mir gibt es 5 von 5 Sterne“

Rezi zu China 2052!

Heute Nachmittag darf ich euch eine Rezi da lassen. 🙂

Diesmal von Bloody Things in My Life zu ‚China 2052‘. Vielen Dank fürs Lesen und Rezensieren! 🙂

Das Fazit wieder vorweg:

„Ein wirklich sehr spannender Thriller, der auch ohne große Blutmengen und Gemetzel auskommt. Der Schreibstil verleitet einen, immer weiter zu lesen und nicht aufzuhören bis die Story erzählt ist. Man baut sehr schnell eine Verbindung zu den einzelnen Protagonisten auf, auch wenn manche Hintergrundinfos erst am Ende kommen. Somit fiebert man das ganz Buch lang mit ob es denn alle lebend aus der Story raus schaffen.“

Das Autoren-Jammertal

Ich möchte meinen Blogartikel für diese Woche ein wenig vorziehen, weil es bei mir die nächsten Tage vermutlich ein bisschen stressiger wird. Das Thema ist recht sensibel und ich will auch niemandem zu nahe treten, aber mir brennen schon seit vielen Wochen die Finger, darüber zu schreiben.

Und zwar geht es ums Jammern – bei Autoren.

Wenn man in Autorengruppen oder –foren unterwegs ist, dauert es meistens keine fünf Minuten, bis man auf den ersten nicht entdeckten, missverstandenen, frustrierten und selbsternannten Bestseller-Schriftsteller stößt, der sich in seiner virtuellen Festung der Einsamkeit verkrochen hat und mit Schimpf und Schande über Gott und die Welt herzieht.Im Prinzip folgen alle seine Kommentare und Beiträge zwei Mustern:

1. „Fang gar nicht erst mit dem Schreiben an, das will keiner lesen, keiner kauft das, alles ist scheiße, schreib nur für dich selbst und du kannst vom Schreiben nie und nimmer leben.“2. „Ich habe in den letzten acht Wochen nur drei Sätze geschrieben, aber die sind dafür phänomenal und bahnbrechend. Ansonsten habe ich keine Muse. Oder eine Schreibblockade. Oder eine künstlerische Krise. Oder ich musste die drei Sätze über den Haufen werfen und von vorne anfangen. Zum zehnten Mal.“

Generell hält sich hartnäckig die Ansicht, man könne vom Schreiben nicht leben. Ich sage es mal so: Man kann in aller Regel sicher eher schlecht als recht davon leben, aber es geht. Reich werden damit nur die allerwenigsten. Aber das Problem ist hierbei nicht, dass sich Gott und die Welt gegen einen verkappten Literaturnobelpreisträger verschworen haben, sondern dass dieser in aller Regel nicht in die Pötte kommt, wie man so schön sagt.

Wer als Maurer arbeitet, wird verhungern, wenn er in acht Wochen nur drei Steine setzt. Oder wenn man als Jurist nur alle heilige Zeit einen Fall annimmt. Oder als Musikant einmal im Jahr auf dem Fest vom Schützenverein auftritt. Wer Geld verdienen will, muss arbeiten – in der Regel jeden Tag und nicht nur alle paar Wochen. Dazu gehören auch in einem künstlerischen bzw. freischaffenden Beruf Disziplin, Durchhaltevermögen und Anstrengung.

Natürlich gibt es Autoren, die alle drei Jahre ein Buch rausbringen und trotzdem stinkreich sind, weil es jeder kauft. Was die in der Zeit treiben oder woran sie so lange schreiben, ist mir zwar ein Rätsel, aber es gibt sie. Für alle anderen heißt das aber nicht, dass sie das Gleiche erwarten können oder sollen. Nein. Für alle anderen heißt das: Weniger Zeit mit Frust, Schuldzuweisungen und Schaffenskrisen verschwenden. In Selbstmitleid kann man sich zwar wunderbar suhlen, aber auf den Teller bringt es einem nichts.

Und gleich nochmal 'China 2052'

Leute, mir ist ein gewaltiger Fauxpas unterlaufen. Schon am 24.12 – also letztes Jahr (!) – hat Buch SUCHT Blog die Rezension zu meinem Thriller ‚China 2052‘ eingestellt und ich habe das vollkommen übersehen. Deswegen muss ich das nachholen und euch heute ganz dringend die tolle Rezi vorstellen. Vielen Dank fürs Lesen, Thomas! 🙂

„„China 2052“ ist ein Buch, das überrascht, nachdenklich macht und in seiner Konstruktion komplett überzeugt. Für mich einer der besten Thriller der letzten Monate, ein Buch, das den Leser herausfordert und Sichtweisen immer wieder verändert…“

– Thomas von Buch sucht Blog

'China 2052' Rezi!

Einen wunderschönen guten Morgen!

Nachdem ich mich gerade eben beim Joggen plötzlich mitten in einer Treibjagd wiedergefunden habe und die Jäger auch keine Skrupel hatten, dreißig Meter von mir entfernt aus allen Rohren zu ballern, hocke ich mich jetzt mit meinem Kaffee in die Ecke und lasse euch die Rezi von Steffi Studt von Angeltearz liest zu ‚China 2052‘ da! 🤣

Fazit: „Eine geniale und unglaublich spannende Geschichte.“ ❤️